| Marktbericht LBG September 2007 |
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Sehr geehrter Geschäftsfreund, mit dem heutigen Tage möchten wir Sie über die neuesten Entwicklungen im Markt für Johannisbrotkernmehl informieren. In den letzten Monaten sind die Preise für das Rohmaterial wegen erwarteten guten Ernteergebnisse gesunken. Hierzu übermitteln wir Ihnen zu Ihrer weiteren Information unten aufgeführt die letzten Zahlen, welche wir aus den verschiedenen Ursprungsländern gesammelt haben:
Basierend auf unserer
langjährigen Erfahrung erscheinen uns die Preise für das Rohmaterial - die Kerne
des Johannisbrotbaumes - im Vergleich zu denen der Vorjahre auf einem relativ
niedrigen Niveau befindlich. Da die Johannisbrotbäume in der Regel nicht in
Plantagen kultiviert werden, sondern wild wachsen, besteht jetzt die Gefahr,
dass die Landwirte die neue Ernte nicht vollständig einbringen, weil der Ertrag
auf Grund der niedrigen Preise nicht lukrativ genug sein könnte.
Darüber hinaus dürfen wir die beinahe dramatisch zu nennende Entwicklung bei den Wechselkursen EUR ./. USD nicht übersehen, die noch einen zusätzlichen Druck auf den Handel ausübt. Die zuvor genannten Umstände sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie Ihre Einkäufe für die nahe Zukunft planen. Generell kann man die Monate Dezember und Januar als die aktivsten betrachen – wenn die großen, international tätigen Unternehmen ihren Bedarf für die kommenden 6 – 12 Monate abdecken. Aus diesem Grunde möchten wir unseren Kunden in der jetzigen Situation nahe legen, Ihre Einkäufe entweder auf Oktober/November oder Februar/März des nächsten Jahres zu konzentrieren. Leider müssen wir bei den Lieferanten einen teilweise lebhaften Hang zur Spekulation beobachten – auch dann noch, wenn man angesichts eines soliden Ernteergebnisses und guter Überträge auf’s kommende Jahr eine andere Verhaltensweise erwarten würde. In der Tat erhielten wir Kenntnis davon, dass einer der spanischen Kibbler noch mehrere Tonnen teurer Rohware am Lager hat und nun nichts unversucht lässt, die Preise – auch für die neue Ernte – möglichst hoch zu halten. Die Phase der hohen Preise, wie wir sie in der letzten Zeit erlebten, veranlasste viele Anwender, Johannisbrotkernmehl durch das preiswerte Tarakernmehl zu ersetzen. Da jedoch die Liefersituation bei Tarakernmehl eher angespannt ist, läßt sich nicht sagen, ob das Tarakernmehl in Zukunft ein vollwertiger Ersatz für Johannisbrotkernmehl werden kann. Entsprechend empfehlen wir Ihnen, schnellstmöglich Ihre Lieferungen von Oktober 2007 bis März 2008 abzudecken, um gegen unvorhergesehene Verschlechterungen im Markt für Johannisbrotkernmehl gewappnet zu sein. Für weitere Informationen steht Ihnen unser A2 Trading Team jeder Zeit gern zur Verfügung. Und selbstverständlich würden wir uns freuen, Ihnen unsere spezifizierten Angebote unterbreiten zu dürfen. Mit freundlichen Grüßen Mirko Ahrens |
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Sehr geehrter Geschäftsfreund, 
